Hunde sind die besten Freunde des Menschen, und das nicht ohne Grund: Über Jahrtausende weg haben wir uns die größte Mühe gegeben, diese Tiere an unsere Bedürfnisse anzupassen und Ihnen Aufgaben zu übergeben, mit denen sie uns den Alltag erleichtern. Wurden Hunde früher als Herdenhüter oder Jagdhilfen eingesetzt, sind sie mittlerweile auch für blinde Menschen, Ordnungshüter oder Rettungskräfte treue Wegbegleiter geworden.

Die Vielzahl der Hunde lebt allerdings mit uns im Haushalt und übernimmt die Rolle des besten Freundes und Kuschelpartners. Viele Unternehmen haben die Vorteile der flauschigen Weggefährten schon erkannt, und erlauben Bürohunde. Leider ist diese Idee aber noch nicht flächendeckend im deutschsprachigen Raum angekommen, denn erwiesener Maßen bringen die Vierbeiner viele Vorteile mit ins Büro.

Weniger Stress

Das klingt erstmal nach dem allerwelts Argument, ist aber wissenschaftlich erwiesen. Einen Hund zu streicheln – oder nur zu beobachten – schüttest das Hormon Oxytocin aus, welches den Cortisol-Spiegel im Blut senkt. Für mich persönlich ist es schon wahnsinnig beruhigend, wenn ich meiner Hündin Fina beim Dösen auf dem Teppich zuschauen kann.

Ablenkung fördert Kreativität

Wir alle lenken uns im Büro hin und wieder ab, und das ist gut so: Das Gehirn kann sich selten länger als 30 bis 45 Minuten auf ein und dieselbe Sache konzentrieren. Gesünder und förderlicher als Facebook und YouTube ist es aber, kurz mit dem Hündchen zu spielen oder den flauschigen Bauch des Vierbeiners zu graulen.

 

Hunde fördern Bewegung

Ganz klar: Hunde können nicht die Mitarbeitertoilette benutzen und müssen hin und wieder mal einen Baum aus der Nähe sehen. Und auch den menschlichen Kollegen tut eine kleine Verschnaufpause mit Bewegung und frischer Luft sehr gut. Eine Viertelstunde Spazierengehen bringt neuen Sauerstoff ins Blut und Bewegung in die Rückenmuskulatur. Einige Unternehmen gehen schon vorbildlich voran und deklarieren den Spaziergang als Arbeitszeit.

Bürohunde fördern die Teambildung

Klingt seltsam, ist aber so: Hunde stärken das Vertrauen und den Zusammenhalt im Team. Gleichzeitig hat man für Pausen ein gemeinsames Thema, nämlich den Hund, und muss nicht auf langweiligen Smalltalk zurück greifen. Und: Starke Teams sind seltener von Fluktuation betroffen.

Hunde ziehen neue Talente an

Für viele Bewerber können Bürohunde ein ausschlaggebendes Argument für eine Firma sein, und das aus zwei Gründen: Entweder sie haben einen Vierbeiner, den sie nicht alleine zuhause lassen möchten, oder sie hätten gerne einen Hund, können sich aber aus diversen Gründen keinen ins Leben holen. Viele New-Work-Unternehmen erlauben schon genau aus diesen Gründen Bürohunde

Hunde sind toll für die sozialen Medien

Natürlich kann ein Hund auch durch seine Flauschigkeit im Internet punkten. Viele Unternehmen posten schon unter dem Hashtag #Bürohund Inhalte aus dem Alltag mit den Vierbeinern und begeistern damit ihre Fangemeinde. Und wenn wir zum Beginn der 2000er zurückdenken, wo Katzenvideos das E-Mail Postfach gefüllt haben, wird uns klar, dass darin eine lange Tradition besteht.

 

Was man beachten muss

Natürlich sollte man nicht planlos sämtliche Hunde ins Büro einladen und hoffen, dass es vom ersten Augenblick an reibungslos funktionieren wird. Erfahrungsgemäß sind einige Punkte zu beachten, die den Umgang mit den neuen Kollegen erleichtern können.

 

  1. Eine Haftpflichtversicherung für die Vierbeiner sollte für die Herrchen verpflichtend sein. Somit werden etwaige Schäden an Mobiliar, anderen Hunden und sogar Mensch abgedeckt. Ich zahle für meine Hündin etwas sieben Euro im Monat und bin damit auf der sicheren Seite, auch wenn ich für ihre Sanftmütigkeit beide Hände ins Feuer legen würde.
  2. Allergien und Ängste beachten! Machen sie vorher eine Bestandsaufnahme unter ihren Mitarbeitern: Gibt es Tierhaar-Allergiker? Dann sind hundefreie Zonen und Büros ein wichtiger Punkt, den man bedenken muss. Haben einige Mitarbeiter Angst vor Hunden? Hier können Angst-Trainings die Lösung sein. Kommen Sie einfach auf uns zu, wir geben Ihnen gerne Tipps, wie Sie einen kompetenten Angst- oder Hunde-Trainer finden.
  3. Man muss Regeln festlegen. Es gibt natürlich auch Hunde, die sich nicht benehmen können, was meistens an den Herrchen oder Frauchen liegt. Dann muss man als Vorgesetzter die Möglichkeit haben, diese wieder aus dem Büro auszuladen.

 

6 Gründe für Bürohunde
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